Seit 2008 erhalten Kinder und Jugendliche, die in der Klinik für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt am Main aufgrund ihrer Krebserkrankung behandelt werden, ein individualisiertes Sport- und Bewegungsprogramm. Bis zu 5mal die Woche können sowohl die jungen Patienten der allgemeinen onkologischen Station als auch diejenigen, die eine Stammzelltransplantation erhalten, mit den Sportwissenschaftlerinnen aktiv sein. Das Training findet dabei entweder auf der Station, im Stationszimmer oder in dem Sport- oder Physioraum statt. Die Intervention wird dabei täglich an den Allgemeinzustand, die individuellen Ressourcen und Vorlieben der Kinder und Jugendlichen angepasst. Inhaltlich reicht das Training von leichten bis moderaten Einheiten (Sport- und Bewegungsspiele), bis hin zu einem intensiveren und gezielten Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining. Darüber hinaus werden die Kinder und Jugendlichen bei Bedarf weiterhin in der Ambulanz sporttherapeutisch betreut und beraten (Erstellung von Trainingsplänen etc.). Seit 2016 konnten zudem zahlreiche Nachsorge-Sportprojekte ins Leben gerufen werden. Ziel ist es die jungen Patienten in verschiedene Sportarten reinschnuppern zu lassen und somit ihr Selbstvertrauen durch Spaß und Freude an Bewegung zu fördern.
Durch „gemeinsames Sporttreiben“ mit Freunden und Geschwistern sollen die Betroffenen außerdem bei der Reintegration in den Schul- und Vereinssport unterstützt werden. Hierzu zählen Sportarten wie Schwimmen, Basketball, Fußball, Klettern, Rudern und Boxen.

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